Ich sag ja immer, dass Big Data eine geniale Sache sein kann, wenn man es korrekt einsetzt, aber man kann damit auch viel Unsinn machen.

Wenn also die Cumulus Punkte Daten der Migros mit den Gesundheitsdaten der Krankenkassen, der Bankdaten verbunden werden, hat man schon ein schönes Profil über die Leute, das noch mit den Reisedaten der SBB / ÖV Verbinden und man hat auch noch ne gute Tracking-sache. Schon könnte man damit dynamische Preise machen, wer Fett / Dicker ist der bezahlt in der Migros mehr für Lebensmittel die Zucker enthalten und zahlt mehr für die Krankenkassen und natürlich für den ÖV da ihr mehr Platz braucht. Verkauft man die Daten noch dem Arbeitgeber, schon kann der euren Lohn reduzieren (ihr seid krank gewesen und wart doch in Zürich am Konzert obwohl ihr in München wohnt – also gibts weniger Lohn)….

Im Dark-Web kaufen sich ja ganze Verbrecher-Gangs ganze Kreditkartendaten Informationen, damit könnte man auf andere Leute kosten etwas kaufen… oder ganze Identitäten stehlen.

Das hat nun laut heise auch Google gemacht. Hier ein paar Abschnitte aus dem heutigen Artikel:

Google kauft massenhaft Kreditkarten-Transaktionsdaten von Mastercard und korreliert sie mit den Klicks seiner Benutzer auf Online-Werbung. Darüber berichtet die Nachrichtenseite Bloomberg.

Und weiter

Dieses Tracking soll ohne Kenntnis der Karteninhaber stattgefunden haben, weil beide Unternehmen der Meldung zufolge ihre jeweiligen Kunden nie darüber informierten. Google und Mastercard sollen vier Jahre lang über den Deal verhandelt haben.

Google habe mit der Vereinbarung sein Werbegeschäft gegen Konkurrenten wie Amazon stärken wollen und dafür mehrere Mllionen Dollar bezahlt. Werbekunden seien zunehmend daran interessiert, nicht nur die Verbindung von Online-Werbung zu Klicks auf Webseiten und Online-Shopping zu erkunden, sondern auch zum Offline-Kaufverhalten.
Es soll zwischen den beiden Unternehmen sogar diskutiert worden sein, die Werbeeinnahmen zu teilen.

Auch Mastercard wollte gegenüber Bloomberg zu der Vereinbarung nichts sagen. Man teile jedoch “Transaktions-Trends” mit Händlern und ihren Service Providern, damit die Wirkung von Werbekampagnen überprüft werden könne.

Wie war das nochmal das Motto von Google? Achja genau es hiess:

Don’t be evil

Da sieht man doch mal wieder dass Google selbst einen scheiss auf die schöne PR Sprache gibt und tut was ihr gefällt… Vermutlich arbeiten sie weiter daran noch mehr Daten miteinander zu verknüpfen.

Das wäre jetzt ein guter Grund, diesem Konzern die rote Karte zu zeigen, aber die Schweizer Politiker wollen lieber Handgranaten der El Kaida und der IS Islamisten Terroristen liefern (Schweizer Bomben für mehr Flüchtlinge) anstatt sich darum zu kümmern.

Eine wirkliche Schande – die nur wir Konsumenten ändern können, so verwende ich seit Jahren fast nur noch https://duckduckgo.com/ als meine private Suchmaschine

Der ganze Artikel könnt ihr hier nachlesen: Google übermittelt Mastercard-Transaktionsdaten an seine Online-Werbekunden